Effiziente Gastrennung dank poröser Flüssigkeiten

Poröse Flüssigkeiten als Membran: Mit diesem Verfahren könnten sich in der Kunststoffindustrie enorme Mengen Energie und damit CO2 einsparen lassen

Poröse Flüssigkeiten als Membran: Mit diesem Verfahren könnten sich in der Kunststoffindustrie enorme Mengen Energie und damit CO2 einsparen lassen. (Foto: Alexander Knebel, KIT)

Neues Material eröffnet die Möglichkeit, beim Abtrennen von Rohstoffen für die Kunststoffindustrie bis zu 80 Prozent Energie einzusparen

Ein Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat gemeinsam mit Partnern „poröse Flüssigkeiten“ entwickelt: In einem Lösemittel schweben – fein verteilt – Nanoteilchen, die Gasmoleküle verschiedener Größen voneinander trennen. Denn die Teilchen besitzen leere Poren, durch deren Öffnungen nur Moleküle einer bestimmten Größe eindringen können. Die porösen Flüssigkeiten lassen sich direkt einsetzen oder zu Membranen verarbeiten, die Propen als Ausgangsstoff für den weit verbreiteten Kunststoff Polypropylen effizient aus Gasgemischen trennen. Die bislang übliche energieaufwendige Destillation könnte somit ersetzt werden. Weiterlesen

Autonomer Roboter spielt mit NanoLEGO

Rastertunnelmikroskop der Forschungsgruppe um Dr. Christian Wagner (PGI-3) am Forschungszentrum Jülich

Rastertunnelmikroskop der Forschungsgruppe um Dr. Christian Wagner (PGI-3) am Forschungszentrum Jülich
Copyright: Forschungszentrum Jülich / Christian Wagner

Moleküle sind die Bausteine des Alltags. Die meisten Materialien setzen sich aus ihnen zusammen, vergleichbar mit einem Legomodell, das aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Steinen besteht. Doch während man beim Lego einzelne Steine ganz einfach versetzen oder wegnehmen kann, ist das in der Nanowelt nicht so ohne weiteres möglich. Atome und Moleküle verhalten sich völlig anders als makroskopische Gegenstände und jeder Baustein braucht seine eigene „Bedienungsanleitung“. Jülicher und Berliner Wissenschaftler haben jetzt eine künstliche Intelligenz entwickelt, die selbstständig lernt, wie sie einzelne Moleküle mittels eines Rastertunnelmikroskops greifen und bewegen kann. Die Methode ist nicht nur die für die Forschung, sondern auch für neuartige Fertigungstechnologien wie den molekularen 3D-Druck relevant. Weiterlesen

Additive Fertigung von multifunktionalen Bauteilen

Anlage für das Multi Material Jetting von Hochleistungs-Komponenten mit kombinierten Eigenschaften oder Funktionen.

© Fraunhofer IKTS
Anlage für das Multi Material Jetting von Hochleistungs-Komponenten mit kombinierten Eigenschaften oder Funktionen.

Die additive Fertigung gehört zu den derzeit wichtigsten Trends in der Industrie. Nun hat ein Team des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS eine Anlage für das Multi Material Jetting entwickelt, mit der sich unterschiedliche Werkstoffe zu einem einzigen additiv gefertigten Bauteil vereinen lassen. Dadurch sind Produkte mit kombinierten Eigenschaften oder Funktionen realisierbar. Besonders leistungsfähige Materialien wie Keramik und Metall kommen in dieser Anlage zum Einsatz. Weiterlesen

SPS Connect – der digitale Branchentreffpunkt

Wie viele andere Messen in diesem Jahr wurde auch das Branchenhighlight SPS – Smart Production Solutions in Nürnberg abgesagt. „Wir bedauern die Absage sehr, aber die durch die Pandemie veränderten Rahmenbedingungen legen nahe, dass die Messe nicht in der gewohnten Qualität durchgeführt werden kann“, erklärt Sylke Schulz-Metzner, Vice President SPS vom Organisator Mesago Messe Frankfurt. Um der Automatisierungsbranche in diesem Jahr trotz allem eine Plattform für den fachlichen Austausch zu bieten, wird vom 24. – 26.11.2020 die SPS Connect als virtuelles Veranstaltungsformat stattfinden. Weiterlesen

electronica 2020 findet digital statt

Die Messe München organisiert die Weltleitmesse und Konferenz der Elektronik in diesem Jahr als virtuelle Veranstaltung. Die sich aktuell in Europa verschärfenden Reisebeschränkungen haben ein Umdenken bei der Planung erfordert. Das digitale Format der electronica im November ermöglicht es Ausstellern, digitale Messestände zu buchen. electronica virtual bietet zudem allen Kunden weitere Gelegenheiten zum Austausch und Networking. Große Teile des Konferenz- und Rahmenprogramms werden ebenfalls digital zur Verfügung stehen. Weiterlesen

Green Logistics im Lager

Grünes Warehouse Management macht Ihre Logistik, z. B. durch kürzere Fahrwege, nachhaltig und kann gleichzeitig Betriebskosten senken. (Bildquellle: CIM)

Grünes Warehouse Management macht Ihre Logistik, z. B. durch kürzere Fahrwege, nachhaltig und kann gleichzeitig Betriebskosten senken. (Bildquelle: CIM)

Nachhaltiges Wirtschaften und grüne Prozessoptimierung sind auch in der Intralogistik auf dem Vormarsch. Mit PROLAG®World macht die CIM GmbH die Lager ihrer Kunden nicht nur nachhaltiger, sondern auch kosteneffizienter: Das Warehouse-Management-System sorgt für einen geringeren CO2-Aussstoß durch Senkung des Energiebedarfs sowie für einen schonenden Ressourceneinsatz und eine Reduzierung der Abfälle durch optimierte Materialverwaltung. Weiterlesen

ACHEMA 2021: Impulse für den Aufschwung

Vom 14. bis 18. Juni 2021 wird die Weltleitmesse für die Prozessindustrie in Frankfurt ihre Pforten öffnen, und die Vorfreude wächst: Mit einem durchdachten Hygienekonzept und der Ergänzung um digitale und hybride Elemente ermöglicht die ACHEMA 2021 der weltweiten Branche, aktuelle Trends und technologische Neuerungen zu erleben. Damit wird sie gleichzeitig zum Dreh- und Angelpunkt für die wirtschaftliche Erholung der globalen Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Monatelang war der Austausch nur über digitale Medien möglich. Gleichzeitig hat die Coronazeit in vielen Unternehmen Transformationsprozesse beschleunigt – sei es, weil durch Abstandsregeln und Telearbeit Digitalisierungsprojekte neue Dringlichkeit bekamen, sei es, weil durch Umbrüche in Lieferketten Schwachstellen in Prozessen deutlich wurden. Beides zusammen führt dazu, dass die Suche nach neuen Lösungsansätzen und der Informationsbedarf über aktuelle Technologen ganz oben auf der Agenda vieler Branchenvertreter stehen. Weiterlesen

Konstante Qualität durch Klassifizierung der IGP Effekt-Pulverlacke

Bildquelle: IGP Powder Coatings

Bildquelle: IGP Powder Coatings

Jeder Beschichter kennt die Herausforderungen bei der Verarbeitung von Effekt-Pulverlacken. Die besondere Schwierigkeit besteht unter anderem darin, eine konstante Effektmischung und somit ein homogenes Effektbild zu realisieren. Dies sind wichtige Faktoren für die Erzielung einer konstant gleichbleibenden Qualität. Anlageführer und Beschichter, welche Effekt-Pulverlacke der IGP verarbeiten, erhalten neu praxisbezogene Empfehlungen zu Einstellungsparametern, um eine reibungslose Verarbeitung und ein qualitativ hochstehendes Resultat zu erzielen. Weiterlesen

Offizieller Start der Fakuma-Virtuell! Der neue Marktplatz für die Umsetzung der digitalen Transformation in der Kunststoffbranche

Die Fakuma, internationale Fachmesse für Kunsstoffverarbeitung ist mit der neuen digitalen Messeplattform Fakuma-Virtuell offiziell gestartet. Unmittelbar nach der Verschiebung des Messetermins 2020 auf das kommende Jahr hat das Messeunternehmen Schall agiert und den neuen digitalen Treffpunkt für Anbieter und Anwender der industriellen Kunststoffverarbeitung offiziell eröffnet. In attraktiven und optimal strukturierten virtuellen Showrooms präsentieren die Aussteller hier kompakt ihre Messehighlights, Produktinnovationen und Nachhaltigkeitsfeatures, sowie ihre Web-basierten Präsentationen mit Hilfe der Webcast-Funktion. Wertvolle Leads und beste Business-Kontakte werden durch die integrierte individuelle Problemlösungsanfrage auf der Landingpage der Fakuma-Virtuell für das internationale Fachpublikum generiert. Weiterlesen

WEIMA WKS Einwellen-Zerkleinerer für Kunststoff Recycling

Bild 1: WEIMA WKS 1800 Einwellen-Zerkleinerer

Bild 1: WEIMA WKS 1800 Einwellen-Zerkleinerer

Der WEIMA WKS Einwellen-Zerkleinerer ist ein wahres Multitalent und als Stand-alone-Lösung oder als Teil einer Produktionslinie nutzbar. Er shreddert nicht nur großvolumige Objekte, sondern auch reißfeste Fasern und Folien auf eine homogene Größe. Der erste Schritt auf dem Weg zur Herstellung von hochwertigem Rezyklat. Weiterlesen

1960 bis 2020 – 60 Jahre CEMO

Bild 1: Erfolgsidee mit Potential: schwere hölzerne Traubenbütten und Transportfässer wurden durch leichtere und widerstandsfähigere Modelle aus Kunststoff ersetzt (Urheber: CEMO)

Bild 1: Erfolgsidee mit Potential: schwere hölzerne Traubenbütten und Transportfässer wurden durch leichtere und widerstandsfähigere Modelle aus Kunststoff ersetzt (Urheber: CEMO)

Eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte

Alles begann 1960. In Weinstadt, einer Wein-Region in Baden-Württemberg, hatte Erhard Mödinger die Idee, die damals aus Holz bestehenden Traubenbütten durch leichtere und widerstandsfähigere Bütten aus Kunststoff zu ersetzen (Bild 1). Als idealer Werkstoff erwies sich GFK. Das Gleiche galt für Fässer, in denen die Winzer und Landwirte diverse Flüssigkeiten lagern und transportieren konnten. Kurzerhand setzte Mödinger seine Idee um und produzierte in einem Zwei-Mann-Betrieb Traubenbütten und Fässer aus GFK mit durchschlagendem Erfolg. Weiterlesen