Beton aus dem 3D-Drucker

Eines der größten Testobjekte, die im Rahmen des Forschungsprojekts im Extrusionsverfahren entstanden sind, ist ein Wandelement mit Abmessungen von 150 cm x 50 cm x 93 cm (L x B x H). (Foto: K. Henke / TUM); Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion

Traditionell werden Bauteile aus Beton gegossen. Die dafür notwenige Verschalung begrenzt jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten. Neue Freiheiten in der Formgebung ermöglicht der 3D-Druck. Forscherinnen und Forscher an der Technischen Universität München (TUM) experimentieren mit verschiedenen Verfahren, unter anderem dem sogenannten selektiven Binden. Mit dieser Technik ist es jetzt erstmals gelungen, filigrane, bionische Strukturen aus echtem Beton zu drucken.

Passgenaue Implantate, gewichtsoptimierte Flugzeug- und Autobauteile – in vielen Industriezweigen wird der 3D-Druck heute bereits routinemäßig eingesetzt. Höchste Zeit, dass auch die Architektur davon profitiert, meint Dr. Klaudius Henke vom Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion an der TUM: „Die additive Fertigung wäre für das Bauwesen extrem attraktiv: Sie erlaubt eine große Formenvielfalt – und auch bei kleinen Stückzahlen – hohe Wirtschaftlichkeit.“ Weiterlesen

Roboter sollen lernen zwischenmenschlich sensibel zu agieren

Der Asarob hilft dem Menschen beim Einkaufen. Foto: Unity Robotics/Deniz Saylan

Einen Gegenstand entgegennehmen oder ihn einer anderen Person reichen: Was für Menschen zu den natürlichsten, einfachsten Handlungen gehört, ist für Roboter eine schwierige Angelegenheit. Denn dabei ist nicht nur in Bezug auf die physische Interaktion eine gewisse Feinfühligkeit nötig. Wohin schaut der andere, ist er ansprechbar? Menschen nehmen Signale, die die Aufmerksamkeit ihres Gegenübers reflektieren, unterbewusst wahr und verhalten sich entsprechend. Dieselbe Sensibilität auch Robotern beizubringen, daran arbeiten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, dem Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW, dem Cognitive Systems Lab der Universität Bremen, der Unity Robotics GmbH sowie der SemVox GmbH im neu gestarteten Projekt »Aufmerksamkeits-Sensitiver AssistenzRoboter« (ASARob). Weiterlesen

Vom Baum zum Strukturschaum

© Foto Fraunhofer IMWS
Ausgangsstoffe für biobasierte Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen

Am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS wurden in einem Verbundforschungsprojekt des Spitzenclusters BioEconomy Kunststoffe aus Biomasse entwickelt. Entstanden sind nachhaltige Biopolymere auf Basis von Tallöl, die als Bodenbeläge und Strukturschaumstoffe Anwendung im Haus- und Möbelbau finden können.

Unzählige Produkte des täglichen Lebens werden aus Erdöl hergestellt. Doch der Rohstoff ist eine endliche Ressource. Um den industriellen Bedarf langfristig zu befriedigen und dabei das Klima zu schonen, müssen Alternativen auf Basis nachwachsender Rohstoffe gefunden werden, die fossile Rohstoffe in der Zukunft ersetzen können. Weiterlesen

maintenance Dortmund 2018 – Leitmesse für industrielle Instandhaltung

Umfassendes Ausstellungsangebot und erstklassiges Vortragsprogramm

Am 21. und 22. Februar 2018 dreht sich in Dortmund wieder alles um die industrielle Instandhaltung.

Rund 200 Anbieter spiegeln das komplette Angebotsspektrum auf Deutschlands Leitmesse für industrielle Instandhaltung, maintenance Dortmund 2018, wieder.

Entscheider und Fachleute aus sämtlichen Industrien finden Produkte und Dienstleistungen für die Wartung, Inspektion und Instandsetzung. Neueste Lösungen zur Digitalisierung der Instandhaltungsprozesse runden das Angebot ab.

Erstmals bietet die maintenance Dortmund 2018 mit rund 50 Vorträgen in 4 Fachforen und umfangreichen Guided Tours eine einzigartige Themenvielfalt. Gezielt können sich die Besucher mit aktuellem Wissen für ihren Arbeitsalltag wappnen.

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Concept Laser legt Grundstein für die Additive Fertigung der Zukunft

Der 3D-Campus wird künftig Forschung und Entwicklung sowie Produktion, Service und Logistik unter einem Dach vereinen. Auf einer Fläche von ca. 40.000 Quadratmetern entsteht Platz für ca. 500 Arbeitsplätze.
© Concept Laser GmbH

GE (NYSE: GE) und Concept Laser legten am 30.11.2017 mit dem ersten Spatenstich den Grundstein für einen neuen Standort in Lichtenfels. Der 3D Campus wird künftig Forschung und Entwicklung sowie Produktion, Service und Logistik unter einem Dach vereinen. Die neuen Räumlichkeiten sollen Anfang 2019 bezugsbereit sein und auf einer Fläche von ca. 40.000 Quadratmetern Platz für ca. 500 Mitarbeiter bieten. Die zukünftige Produktionskapazität wird sich um den Faktor vier erhöhen. Damit wird der Standort Lichtenfels von Concept Laser zu einem Zentrum für die Produktion von 3D-Metalldruck-Maschinen von GE weltweit werden. Das Investment in den neuen Standort beträgt rund 105 Millionen Euro. Weiterlesen

Die NRW Nano-Konferenz erweitert ihr Spektrum um Neue Materialien

Die Stadt Dortmund und das Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund werden am 21. und 22. November 2018 Schauplatz der hochkarätigen NRW Nano-Konferenz. In der entscheidenden Beiratssitzung wurde jetzt der Startschuss für die 8. Auflage der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz gegeben.

Die vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Cluster NMWP.NRW organisierte 8. NRW Nano-Konferenz wird gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Dortmund veranstaltet.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sagte im Vorfeld der Beiratssitzung: „Für den technologischen Fortschritt braucht es Kompetenzen in Schlüsselbereichen, wie Neue Werkstoffe und Produktionstechnik. Die Nanotechnologie spielt als Innovationstreiber dabei eine immer größere Rolle. Nordrhein-Westfalen besitzt eine exzellente Expertise von internationalem Rang. Das zeigt sich auch durch die erfolgreiche Serie der NRW Nano-Konferenz, die auf höchstem Niveau Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt und damit die Entstehung von Innovationen fördert.“ Weiterlesen

Chrom-VI-freies Verfahren zum Galvanisieren von ABS-Oberflächen

Nicht-toxische, umweltfreundliche und gut überführbare Alternative zu konventionellen Verfahren erfolgreich im Labormaßstab erprobt

Wissenschaftler um Dr. Dieter Lehmann aus dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) haben ein Verfahren zum Galvanisieren von ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)-Kunststoffen entwickelt, das auf den Einsatz von Chromschwefelsäure, d.h. auf gefährliche Chrom-VI-Verbindungen, verzichtet und auch keine anderen Beizverfahren nötig macht. Das im Labormaßstab erfolgreich getestete und zum Patent angemeldete Verfahren ist somit eine umweltfreundliche Alternative zum etablierten galvanischen Beschichtungsverfahren und lässt sich relativ leicht in existierende Produktionslinien integrieren. Weiterlesen

maintenance Dortmund 2018

Die Fachmesse maintenance Dortmund etabliert sich als Leitmesse für die industrielle Instandhaltung in Deutschland. Am 21. und 22. Februar 2018 findet die neunte Fachmesse in Dortmund statt. Das Konzept von Veranstalter Easyfairs setzt neben traditioneller Instandhaltung auf eine Vielfalt an Themenschwerpunkten wie Digitalisierung im Zeitalter 4.0, Smart Maintenance und Ersatzteilmanagement. Davon fühlen sich KMUs und Konzerne, lokale und internationale Unternehmen gleichermaßen angesprochen. Neben Stammausstellern und Premium-Partner wie HANSA-FLEX, Carl Werthenbach gibt es zahlreiche Erstaussteller. So werden auf der maintenance Dortmund Branchengrößen wie Endress+Hauser Messtechnik, RITTER Starkstromtechnik oder Schaeffler Technologies erstmals unter den Ausstellern vertreten sein. Weiterlesen

Verunreinigungen auf 3D-Bauteilen erkennen

© Foto Fraunhofer IPM
Das bildgebende Inline-Messsystem F-Scanner untersucht Bauteile während der Fertigung punktgenau auf Verschmutzungen.

Haften Verunreinigungen auf der Oberfläche von Bauteilen, kann dies den weiteren Produktionsprozess erschweren oder das ganze Bauteil unbrauchbar machen. Ein Fluoreszenzscanner von Fraunhofer IPM ermöglicht erstmals, metallische Bauteile im Fertigungsprozess bildgebend auf Öl, Späne oder Reinigungsmittel zu untersuchen – und jedes einzelne Objekt zu prüfen.

Kleinste Dinge können große Auswirkungen haben: So etwa winzige Schmutzpartikel, die bei der Fertigung von Bauteilen auf ihrer Oberfläche kleben. Beispiel Ölwanne: Sitzen Ölverunreinigungen dort, wo später die Dichtmasse angebracht werden soll, hält die Dichtung an dieser Stelle nicht – die Wanne wird hier wahrscheinlich durchlässig sein. Bisher ist es technisch nicht möglich, alle Bauteile auf Restverschmutzungen zu überprüfen. Es werden lediglich Stichproben genommen, die zum einen zeitintensiv sind, zum anderen keine Aussage darüber ermöglichen, an welcher Stelle der Bauteiloberfläche sich die Verunreinigung befand. Weiterlesen

Stickoxide: Neuartiger Katalysator soll Abgase ohne Zusätze reinigen

Aufbau des neuartigen Katalysators
Copyright: Forschungszentrum Jülich / J. Dornseiffer

Jülicher Forscher entwickeln gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Industrie eine neue Technologie zur effizienten NOx-Reduzierung aus Dieselabgasen

Die Stickoxid-Werte von Dieselfahrzeugen sorgen seit einiger Zeit für Diskussionen. Selbst Katalysatoren, die diese gesundheitsschädlichen Schadstoffe mithilfe von Zusätzen wie etwa Harnstoff in Stickstoff zurückverwandeln, wirken erst ab einer Abgastemperatur von 150 Grad Celsius, die unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise im Stadtverkehr, besonders bei Nutzfahrzeugen oftmals nicht erreicht werden. Um die Situation zu verbessern, arbeiten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich gemeinsam mit der RWTH Aachen und den Industriepartnern Ford, Deutz, Sasol, FEV, Umicore sowie Clariant im Projekt DeNOx an einem neuartigen Katalysatortyp, der Stickoxide (NOx) nahezu vollständig und ohne Zusätze aus den Abgasen von Verbrennungsmotoren entfernt. Weiterlesen

Mobile Geräte am Körper lassen sich über einen Stecknadelkopf präzise und diskret bedienen

Mobile Endgeräte, wie die neue Version der „Apple Watch“, werden für eine Vielzahl von Aktivitäten genutzt. Man liest auf ihnen Kurznachrichten, surft im Internet und überprüft Gesundheitswerte. Doch diese Mini-Computer haben ein Manko: Aufgrund der geringen Bildschirmgröße lassen sie sich nur schwer bedienen. Informatiker der Universität des Saarlandes haben nun eine Alternative entwickelt, die sie „DeformWear“ nennen. Ein winziger Schalter, nicht größer als ein Stecknadelkopf, wird beispielsweise in einen Ring eingearbeitet und am Körper getragen. Er lässt sich in alle Richtungen bewegen, hinein- und zusammendrücken und zusätzlich nach rechts, links, oben und unten schieben. Weiterlesen

FILTECH 2018 – Trends und Innovationen bei textilen Filtermedien

Dr. Harald Anlauf – akademischer Direktor – KIT Karlsruhe Institute of Technology

Vom 13.-15. März 2018 wird Köln wieder der Treffpunkt der weltweiten Filtrations- und Separations-Community sein. 400 erwartete Aussteller werden den Fachbesuchern die neusten Innovationen im Bereich der Filtrations- und Separationstechnik präsentieren und die parallel laufende Konferenz mit 200 Vorträgen wieder der Hotspot für Wissenschalter aus aller Welt sein. Auf eine einzigartige Weise präsentiert die FILTECH 2018 alle relevanten Techniken und Apparate für die Partikeltrennung aus Flüssigkeiten und Gasen. Das Spektrum der präsentierten Themen reicht darüber hinaus und umfasst auch angrenzende aber insbersondere für Filtermedien wichtige Gebiete, wie Klebstoffe, Anwendung von Ultraschall- und Plasma-Technologien, Schneidsysteme und textilverarbeitende Maschinen.

Filtermedien sind das zentrale Element in allen Filtrationsprozessen und die Schnittstelle zwischen Partikeln in Flüssigkeiten oder Gasen, Apparaten und Betriebseinstellungen. Die FILTECH spiegelt den letzten Stand der Technik für Filtermedien und insbesonders für Textilfiltermedien unter allen möglichen Aspekten, wie Anwendung, Produktion, zusätzlicher Funktionalität, Prüfung und Analyse, numerischer Simulation von Durchströmungseigenschaften, usw dar. Weiterlesen